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Samstag 08.07.2017
Sommersession 2017

   

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Das Theaterspielen hat beim RSC eine lange Tradition

Die Theaterabteilung des RSC
Eine Zeitreise von den Anfängen bis heute

Der Beginn der Kreativabteilung fand bereits kurz nach der Gründung des Vereins statt. Da hat sich schon die erste Theatergruppe gebildet. Damals aber konnte man noch nicht im eigenen Vereinsheim, mangels einer Bühne, seine Darbietungen aufführen. Deshalb fanden diese dann meist im Saal der Brauerei Wagner statt.

Erst in den Sechzigern wurde es durch den Bau einer Theaterbühne im neuen Vereinsheim möglich, seine Aufführungen im eigenen Hause darzubieten. Dort wurde als erstes ein Weihnachtsstück von Kindern, mit Hilfe von Alfons Dorrmann, einstudiert.

Diese Tradition lassen sich die Kinder bis heute nicht nehmen. Gemeinsam wird schon Wochen vor der RSC Weihnachtsfeier Theaterspielen geübt, so dass dies immer ein Highlight der Veranstaltung ist. Auch hier geht es nicht ohne Erwachsene, die das Ganze in die Hand nehmen. Gabi Stark und Gabi Kutzelmann haben den Part bislang immer gerne übernommen.

Doch das Erwachsenenspiel wurde erst wieder aufgenommen, als der Vorstand Klaus Ott im Jahre 1992 die damals noch sehr jungen Gabis animierte, genau diese Tradition -Theater beim RSC- wieder aufleben zu lassen. Nicht lange musste er die Beiden überreden, denn mit Begeisterung wurde das erste Stück gesucht und die damalige Theatergruppe formiert. Um Gabi Stark und Gabi Eulich kam die dritte Gabi, Gabi Kutzelmann, dazu, sowie Günter Peter, Wolfgang Kahlert, Marco Stark und Sonja Vetter. Somit wurde aufgrund des unbändigen Tatendrangs der Spieler das erste Stück „Flitterwochen zu siebt“ schon im März 1993 aufgeführt.

Bescheiden hatte man zwei Vorstellungen angesetzt, doch auf Grund des Erfolgs musste man noch eine Zusatzvorstellung geben.

Doch nicht genug! Im Herbst des gleichen Jahres wurden noch die „Nachtwandler“ nachgelegt.


Gespielt wurde dann regelmäßig:

1994 Auf Regen folgt Segen 1995 Der Räuberpfaff
1996 Bloß koan Schnaps 1997 Oaner spinnt immer
1998 Was stinkt ist gut 1999 Zuständsan des
2000 Liebe tiefgekühlt 2001 Die Gangsterfalle
2002 Jakob Hirnmosers Wiedergeburt 2003 Der verhinderte Casanova
2004 Oil of Olaf 2005 Die Schatzsucher
2006 Graf Poldi´s letzer Coup 2007 Aktion Don Quixote
2008 Die Erbtante aus Afrika 2009 Kohlhammers ungleiche Töchter
2010 Das Orakel vom Jungfrauenhof 2011 Tango zum Leichenschmaus
2012 Ein Engel auf Bewährung 2013 Der verarmte Erbonkel
2014 Geräuchertes mit Sauerkraut 2015 Einmal Bali und zurück

 

Die Stammbesetzung blieb. 1995, im „Räuberpfaff“, sah man dann zusätzlich Michael Kneier, Elvira Sauer, Tobias Ott, Wolfgang Rödig und Hans-Dieter Hahner. In den darauf folgenden Jahren kamen noch Michaela Krug und Peter Stark dazu. Im Jahre 2011 gaben Laura Then und Thomas Rudel ihr Debüt. Das Stück „Tango zum Leichenschmaus“ war für die Beiden der Einstieg. Thomas überzeugte in der Rolle des „Berti“, eine Leiche, die seither Kultstatus genießt und Thomas seinen neuen Spitznamen bescherte. Laura etablierte sich als junge Mitspielerin ebenfalls sehr gut. In diesem Jahr waren zwei junge Talente geboren, die immer Freude und vor allen Dingen Leidenschaft am Theaterspielen und für die Abteilung haben.

Wichtig und hervorzuheben sind die guten „Geister“, die hinter den Kulissen helfen und arbeiten. Dies sind die Brüder Hummel, Dieter und Werner. Beide sind zuständig für den Kulissenbau. Dieter, der Barbara Rödig als Souffleur ablöste hat wohl wegen seiner zusätzlichen Aufgabe einige graue Haare mehr bekommen. Hans-Dieter Hahner hat die Jahre über immer die Bühne mit frischer Farbe versorgt.

Dann gibt es noch Peter Deusel und Peter Weyrauther, welche die neu erworbene Lichtanlage und die Technik im Griff haben. Die zwei sind einfach da, wenn man sie braucht und ruft. Und natürlich die „gute Seele“: Helga Grimm, die sich um die Maske, Frisuren und alle anderen Wehwehchen während der Aufführungen kümmert. Sie übernahm das Amt der Maskenbildnerin von Michaela Albert, die dieses in den Anfängen Inne hatte.

In den letzten Jahren wechselte immer mal die Besetzung: Der ein oder andere brauchte aus verschiedenen Gründen mal eine Pause, dafür hat man neue, andere und junge Gesichter gesehen. Ebenso ist es im Jubiläumsjahr. Auch hier wird man neue Spieler bewundern können, die in ihren Rollen ihr Bestes geben und mit sehr viel Lust und Engagement die Theatergruppe bereichern werden. Einer aber hat in den letzten 20 Jahren alle Stücke mitgespielt: Marco Stark ist der Spitzenreiter, der von 1993 bis 2013 alle Aufführungen mitgemacht hat.

Es ist klar, dass der Nachwuchs gefördert werden muss. Junge Teenies, die im Weihnachtsstück der Kinder nicht mehr mitwirken, können ihr Talent im Jugendtheater unter Beweis stellen. Deshalb hatte man dies im Jahre 2005 ins Leben gerufen: „Die Zukunft hat schon begonnen“! Wohlweislicher Titel für wichtige Nachwuchsarbeit. Bis 2008 waren regelmäßige Aufführungen der jungen Leute zu sehen. Dann erfolgte eine kleine Pause, bis es im Jahre 2010 hieß: Vorhang auf zum „Theaterfrühling“. Dort wurde ein bunter Frühlingsstrauß quer durch Sketche, Einakter und gespielte Witze dargeboten. Für gute Laune sorgten diesmal nicht nur die gewohnten, etablierten Darsteller, sondern auch der schauspielerische Nachwuchs des RSC, dem man durch diese Veranstaltung auch eine Chance gab, vor echtem Publikum zu spielen!

Alle waren mit Feuereifer dabei ihre Texte zu lernen und zu den Proben zu gehen. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass schon die Vorbereitung Spaß gemacht hat! Das hatte man vor allen Dingen der Abteilungsleiterin Gabi Stark und auch wieder Gabi Kutzelmann zu verdanken, die mit den Kindern und dem jugendlichen Nachwuchs geprobt hatten. Alle halfen zusammen: Bühnenbildner, Maske, Moderation, auch Sketche wurden von den „alten Hasen“ übernommen.

Darauf erfolgte wieder eine kleine Auszeit, bis dann wieder 2013 die Teenager das Publikum begeisterten. Wie man sieht, wird eben auch die Jugendarbeit in dieser Abteilung groß geschrieben. Vor zwanzig Jahren hatte man aufgrund des Alters, der jungen Darsteller Probleme, die „älteren Charaktere“ zu besetzen, dies gilt in Zukunft im umgekehrten Falle. Deshalb sollen auch die ganz „jungen Rollen“ altersgerecht besetzt sein. Dies ist in den letzten Jahren zunehmend gelungen. Deshalb liegt das Heranführen der Jugend allen Mitgliedern der Theaterabteilung am Herzen.

Gewachsen ist nicht nur die Routine und die Erfahrung der Spieler, sondern auch das „Drumherum“. Angefangen über Aufbau einer Zuschauertribüne, von der man von allen Plätzen gut sehen kann. Auch die neue Technik und Beschallungsanlage bereichern die Vorstellungen. Ebenfalls lässt die Bewirtung in den Pausen und die Cocktailbar keine Wünsche offen. Alles in allem sind die Theaterwochenenden beim RSC zu einem großen Event geworden.

Die Theatergruppe ist eben nicht nur ein bunter Haufen, der gerne Theater spielt. Es hat sich daraus ein fester und guter Freundeskreis entwickelt. Gerne sieht man sich und nicht nur zur Theaterzeit. Vielleicht ist auch dieser kleine Bestandteil das Geheimnis des im Laufe der Jahre entwickelten Erfolges. Denn die Zuschauer kommen von nah und fern, um die Darsteller und die ausgewählten Stücke zu sehen.

Die in den letzten Jahren angesetzten vier Vorstellungen waren immer restlos ausverkauft, so dass man nun nach 20 Jahren – Theater beim RSC - seit dem Jahr 2011 auf fünf ausverkaufte Aufführungen zurückblicken kann.

„Der verarmte Erbonkel“, so hat man sich entschieden, soll 2013 das Stück sein. Ein Schwank von Erich Koch. Mit neuem Bühnenbild, mit neu gewonnenen Schauspielern, gepaart mit „alter“ Erfahrung wird mit Spaß, Herz und ganz viel Freude geprobt. So dass man sich auf die Aufführungen im Herbst 2013 freuen kann. Theater beim RSC ist Tradition geworden und bekanntlich ist diese verpflichtend.

So nimmt man gerne die Herausforderung für die weiteren Jahre an, das Publikum zu begeistern. Stolz blickt die Abteilung auf die letzten 20 Jahre zurück und hofft auf weiterhin enormen Tatendrang und neue Ideen für die Zukunft.

„Ein dreifach kräftiges Hei Lois“ auf alle die, die es ermöglichten und ermöglichen, dass es noch viele Jahre Theater beim RSC Oberhaid gibt.



Die Schauspieler des RSC Concordia Oberhaid
Von 1993 bis 2013 wurden insgesamt 22 Stücke gespielt.
Anbei die Aufstellung der Spieler nach Häufigkeit ihrer Einsätze.

Marco Stark 24
Gabi Kutzelmann 23
Günter Peter 21
Gabi Stark 21
Gabi Eulich 20
Sonja Vetter 18
Wolfgang Rödig 18
Michaela Krug 17
Tobias Ott 15
Peter Stark 13
Wolfgang Kahlert 10
Thomas Rudel 5
Laura Stumpf 5
Peter Deusel 4
Hans-Dieter Hahner 3
Michael Kneier 2
Markus Eulich 2
Vanessa Griesbach 2
Bastian Kutzelmann 1
Elvira Sauer 1
   
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